Geodatabase dei siti sul fronte di guerra italiano

DEU

GEOGRAPHISCHE STÄTTEN ENTLANG DER ITALIENISCHEN FRONT IM 1. WELTKRIEG

“… Aber der Mensch, der sich mit der Beschreibung der Erde beschäftigt, muss nicht nur von den Tatsachen der Gegenwart sprechen, sondern auch manchmal von den Tatsachen der Vergangenheit, besonders wenn sie bemerkenswert sind.” (Strabon, Geographie VI .1.2)

Erinnerung an den 1. Weltkrieg entlang der italienischen Front sind unwiderruflich an Orte wie Pasubio, Grappa, Montello oder Karfreit gebunden, wiederspiegelnd in positiven wie auch negativen Ereignissen des italienischen Regimes. Bei näherer Betrachtungsweise kann man jedoch feststellen, dass das Wissen über die Orte und Ereignisse des 1. Weltkrieges sehr eingeschränkt ist.

Auf dieser Website werden die Ergebnisse eines Instituts der Aktivitäten des italienischen Nationalen Forschungsrates (CNR-IIA) zur Entwicklung eines integrierten Systems zur Identifizierung, Archivierung, Verwaltung und Verbreitung der geographischen Informationen über die Orte, die sich auf die Operationen der italienischen Armee beziehen, vorgestellt. Diese Forschungsaktivitäten wurden von der italienischen Ratspräsidentschaft unterstützt und finanziert.

Die dynamische Rekonstruktion der historischen Ereignisse, die durch die geographischen Informationstechnologien gewonnen wurden, stellt eine Alternative dar, um zu verstehen, was in Dokumenten und Berichten von den Zeugen der Ereignisse steht. Es ist wichtig, ein komplettes geographisches Szenario zu haben und gleichzeitig die Möglichkeit haben, zu vergrößern, um die Informationen hervorzuheben, die mit wirklich bedeutungsvollen kleinen Gebieten verbunden sind.

Hauptmerkmale:

  • Entwickelt mit Open-Source-GIS-Tools von Web Map Services (WMS)
  • Geographische Reichweite vom Stilfser Joch bis zum Karst von Triest und dem Gebiet der Zweiten Schlacht von Marne in Frankreich.
  • Die Informationen über die Ortsnamen werden unter Berücksichtigung des mehrsprachigen Aspekts (italienisch, deutsch, slowenisch und lokal) geführt.

Die Ziele sind:

  • Forschung und Identifikation der Standorte
  • Erstellen einer Geodatabase zum Archivieren der Standorte mit ihren Koordinaten
  • Schaffung eines Geoinformationssystems (GIS)
  • Darstellung im Vektorformat der verschiedenen Bewegungen der Frontlinie vom Anfang bis zum Ende des Krieges
  • Entwicklung einer Online-Version des GIS (webGIS), um den Zugriff auf die Informationen über das Internet zu ermöglichen.
  • Erstellung von Vektor- und Rasterschichten zur Erstellung thematischer Kartographie

Die bereits identifizierten Standorte sind derzeit 10.722 auf dem gesamten Gebiet von Italien, Österreich, Slowenien, Frankreich, Albanien, Mazedonien, Griechenland, Belgien, Kroatien, Montenegro, Lybien, Eritrea und Somalia. Unter Berücksichtigung des italienischen Territoriums wurden 18 Regionen sowie 59 Provinzen in die Forschung einbezogen.

[Traduzione a cura del Gruppo Ermada “Flavio Vidonis”]